Kora
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Korabau.
Der Bau einer Kora erfordert viel Geschick, Kraft und Können
Ich habe es bereits als Kind von meinem Vater gelernt.

Eine Kalebasse wird getrocknet, halbiert und ausgehöhlt.
Darüber spannt man eine nasse, enthaarte Kuhhaut.
Drei Holzstäbe, einer quer und zwei senkrecht nebeneinander, werden kreuzweise
in der Kuhhaut angebracht. Sie dienen zur Stabilisierung und zum Halten des
Instruments beim Spielen.
Die Haut lässt man ca. eine Woche auf der Kalebasse trocknen.
Ein langer Holzsteg wird mit nassen, geflochtenen Lederstreifen umwickelt.
Dieser Steg wird aus einem Klangholz
(Keeno)
geschnitzt, das für verschiedene
Musikinstrumente wie Kora oder Balaphon verwendet wird.
Nach dem Trocknen der Lederstreifen wird der Steg durch zwei Löcher von
oben nach unten in die Kalebasse gesteckt.
Neben dem Steg wird ein großes rundes Loch für den Klang ausgesägt.
Durch diese Öffnung kann man in die Kalebasse hineingreifen, in der
Werkzeug und Ersatzsaiten aufbewahrt werden.
Da ein Jalli in Afrika keine Gage für seinen Auftritt erhält, wandern die
Geldspenden der Zuhörer ebenfalls in dieses Loch.
Die 21 Saiten sind an einem Metallring am Boden der Kalebasse befestigt.
Sie werden über einen flachen, gezackten Holzsteg nach oben gezogen
und in die Lederringe eingewickelt.
Durch das Verschieben dieser Ringe werden die Saiten gespannt und gestimmt.
Früher benutzte man Darmsaiten, die jedoch sehr empfindlich waren
und häufig von Termiten gefressen wurden.
Heute verwendet man Angelschnüre aus Nylon.
In der Regel dauert es ungefähr 4 Wochen, bis eine Kora fertig ist. |
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